Partizipatives Mapping

Eignung zur Entwicklung einer sozialen Innovation
Benötigtes Erfahrungswissen
Zeitlicher Aufwand für die Vorbereitung
Zeitlicher Aufwand für die Durchführung

Community Mapping ist eine partizipative und kreative Methode, deren Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind z.B. Aufzeichnung und Archivierung lokalen Wissens, Lösung ressourcenbezogener Konflikte, Katastrophenhilfe usw…. Die Umsetzung in Form von Community-based Mapping kann beispielsweise dabei unterstützten Ressourcen zu analysieren, Möglichkeiten (Potenziale), Herausforderungen und Ambitionen darzustellen und zu verbreiten. Die Erstellung einer freien Karte, kann als Publikationsplattform dienen und von jedem verändert und erweitert werden. Natürlich ist die Partizipation durch die TeilnehmerInnen viel mehr als nur das Sammeln von geographischen Daten, denn es räumt der Community die Möglichkeit ein, einen gewissen Einfluss und Kontrolle über die verorteten Ressourcen zu haben, die von NutzerInnen gesetzt werden und es entsteht auch ein reger Wissenstransfer.

Praxisbeispiele

Die App und Bürgerplattform „Mach mit!“ http://buergerplattform.at

Mach mit! (AT) Probleme aufzeigen und Bürgeranliegen vortragen

Mach mit! möchte einen Beitrag zur Open-Gouvernement Initiative der öffentlichen Verwaltung leisten und ist für Behörden in Form eines Lizenzvertrags nutzbar. Mach mit! bietet eine für BürgerInnen kostenlose Service-App und Plattform (https://www.buergerplattform.at) mit der NutzerInnen unkompliziert Ihrer Gemeinde oder Stadt Bürgeranliegen, Schadensmeldungen, aber auch Herzensangelegenheiten melden und diese graphisch verorten können. Auch die Teilnahme an Blitzumfragen und Abstimmungen ist mit „Mach mit!“ möglich.

 

 

Stadt Salzburg:direkt-App https://play.google.com/store/apps/details?id=at.magsbg.sbgdirekt

 

Stadt Salzburg:direkt-App (AT): Anwendung für die Anliegen der BürgerInnen

Eine Plattformen für kommunale Probleme bietet auch „Salzburg:direkt“. Ziel ist hier eine leichte Kommunikation zwischen den BürgerInnen auf der einen Seite und der Verwaltung im Kontext eines vorrangig kommunalen Beschwerdemanagements auf der anderen Seite zu ermöglichen. Die App kann via iOS (App Store) oder Android (Google Play) herunter geladen werden. BürgerInnen können zu allen Arbeitsfeldern des Magistrats Ideen, Verbesserungsvorschläge aber auch Mängel mitteilen.

 

 

 

 

Kommunale Probleme können mit „Sag’s uns einfach“ kommuniziert werden http://www.schau.auf.linz.at

Schau auf Linz (AT), BürgerInnen-Service für Linz

Die Plattform „Schau auf Linz“ (www.schau.auf.linz.at) wurde im Jänner 2013 ins Leben gerufen und kann seitdem 800.000 BesucherInnen verzeichnen. Im Jahr 2016 wurden mehr als 4.000 Meldungen, Kommentare, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu Kategorien, wie beispielsweise Müllablagerung, Straßenbeleuchtung, Grünflächen, Verkehrseinrichtungen und mehr von BürgerInnen der Stadt Linz eingereicht. Um die Zugriffsbarriere möglichst gering zu halten, ist keine Registrierung auf der Plattform erforderlich, aber möglich. Seit dem Online-Gang haben sich 3.752 UserInnen registriert. Wer einen Kommentar auf der Plattform veröffentlichen mögliche muss sich dafür registrieren, ansonsten können Meldungen aller Art ohne offizielle Registrierung eingebracht werden. Die Internetplattform ist auch als App für Android und iOS verfügbar. Dies hat den Vorteil, dass Meldungen gleich vor Ort auf Basis eines geocodierten Stadtplans möglich. NutzerInnen markieren darauf die betroffene Stelle, beschreiben ihr Anliegen und fügen gegebenenfalls noch ein Foto dazu. Markierungen am Stadtplan machen ersichtlich, wo und wann etwas gemeldet wurde und eine zusätzliche Färbung informiert über den Stand der Bearbeitung.

 

 

https://mundraub.org/map#z=6&lat=50.387507803003146&lng=7.558593750000001
Dokumentation von heimischen Obst im öffentlichen Raum https://mundraub.org

Mundraub (AT): Dokumentation zur Erhaltung heimischer (wilder) Obstpflanzen

www.mundraub.org ist eine Plattform, deren Community weltweit die Fundorte von heimischem Obst im öffentlichen Raum dokumentiert, sich austauscht und mit anderen teilt sowie auch gemeinsame Pflanz- und Ernteaktionen durchführt. Das langfristige Ziel von Mundraub ist es dem Problem des Verschwindens von heimischen Obstbäumen, Streuobstwiesen und Obstbaumalleen entgegenzuwirken, den Weiterbestand zu gewährleisten, zu schützen und gegebenenfalls nachzupflanzen.

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